Arbeitsgruppe Eulen

Eulenschutz im Landkreis Ansbach

Schleiereule im Flug
Schleiereule Foto: Hans Clausen

 

 

In Ansbach gibt es eine aktive Eulengruppe.

 

Ansprechpartner in der Kreisgeschäftsstelle Ansbach ist seit Herbst 2013 unser Kollege Heinz Ries.

 

Mehrere Mitglieder des LBV kontrollieren regelmäßig die im Landkreis Ansbach bekannten Brutstätten unserer heimischen Eulen, insbesondere die von uns ausgebrachten Schleiereulenbrutkästen.

 

Die Daten werden in der Kreisgeschäftsstelle Ansbach gesammelt, archiviert und ausgewertet.

 

Da der Landkreis noch lange nicht flächendeckend kontrolliert wird, sind wir für jede Beobachtungsmeldung dankbar und bitten, diese über die Seite Beobachtungsmeldungen  an uns weiterzuleiten.

 

Wer zukünftig regelmäßig Daten sammeln möchte, oder bereit wäre, den einen oder anderen Schleiereulenkasten zu kontrollieren, sollte sich direkt mit der Geschäftsstelle Ansbach in Verbindung setzten.

 

Die Eulengruppe widmet zur Zeit der Schleiereule und dem Uhu besondere Aufmerksamkeit.

 

Ausleihservice:

 

In unserer Geschäftsstelle kann von interessierten Gruppen, bzw. Einzelpersonen eine Eulenausstellung ausgeliehen werden.

 

Hierbei handelt es sich um Präparate der verschiedenen heimischen Käuze und Eulen, einer Lichtanlage und einem Eulenstimmencomputer, mit dem auf Knopfdruck die Stimmen der einzelnen Eulen gehört werden können. Außerdem wird gleichzeitig das entsprechende Präparat mit einem Spot angestrahlt.

Überblick über das Kontrolljahr 2018

Eine flächendeckende Kontrolle aller bekannten Nisthilfen für die Schleiereule im Landkreis war leider nicht möglich. Es fehlen hier einfach die Kapazitäten. Deshalb bedanken wir uns bei den aktuell tätigen Aktiven ganz besonders für ihre Mitarbeit. So lässt sich zumindest in Teilen der Bruterfolg der Schleiereule erfassen.

 

Das Ergebnis für 2018 sieht für die Schleiereule sehr schlecht aus. An was kann das liegen?

 

Dass einzelne Nisthilfen vom Turmfalken besetzt werden und auch Dohlen einige Plätze beanspruchen, kann den mäßigen Bruterfolg alleine nicht erklären.

 

Möglicherweise war das Nahrungsangebot, Schleiereulen leben hauptsächlich von Mäusen, nicht ausreichend.

 

Wir können nur hoffen, dass die Kontrollen 2019, die bereits begonnen haben, ein besseres Ergebnis bringen werden.

 

Als Anhang ein auf das jeweilige Gemeindegebiet bezogener Überblick für 2018.

 

Schleiereulen 2018.pdf
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